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| Auszug aus dem Buch "LINE
DANCE"- Nr. ISBN3-9803535-3-2 |
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Line Dance
wird, wie der Name es bereits sagt, in Linien neben- und
hintereinander getanzt. Es sind festgelegte, sich wiederholende
Figuren, die synchron von der Gruppe vorgeführt werden, also ähnlich
einem Formationstanz. Es gibt Tänze, die nur aus wenigen Figuren
bestehen, bis hin zu Tänzen die mehr als 60 Schrittfolgen beinhalten
können. |
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Niemand
muss hier jemanden führen oder Angst haben, seinem Partner auf
die Füße zu treten. Jeder tanzt hier sozusagen SOLO.
Schrittfehler sind nicht so schlimm - man reiht sich einfach
wieder ein und tanzt weiter. Es kann spontan mit anderen Line
Dance Gruppen getanzt werden, da die meisten Tänze für bestimmte
Musikstücke choreographiert wurden und diese Tanzschritte sich
schnell verbreiten. |
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Gesicherte
Informationen hierüber gibt es nicht - nur eine Menge
Spekulationen. Hier die am meisten verbreitete Version: Die
Emigranten, die einst die heutigen USA besiedelten, hatten
selbstverständlich auch ihr kulturelles Erbe im Gepäck. Von
Clantänzen der Iren und der Schotten, von Menuett über Polka
und Contra Dance, sowie vielen anderen Tanzformen, wurden
diese in der neuen Welt gepflegt, vielen Leuten näher
gebracht, aber teilweise auch vernachlässigt und
vergessen. Viele Tanzformen wurden in den Schulen als
Unterrichtsfach übernommen. Auch heute noch gibt es viele
Schulen in den USA, in denen das Tanzen als Pflichtprogramm
in den Unterrichtsfächern auftaucht. Auch der "Contre Dance"
der Franzosen, bei denen sich zwei Linien gegenüberstehen,
trug sicherlich zur Gesamtentstehung des heutigen Line
Dances bei. |
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Nun
ein zeitlicher Sprung in die Ära des Rock'n Roll. Ende
der 50er, Anfang der 60er Jahre ging man verstärkt dazu
über in Reihen zu tanzen. Highlight in dieser Zeit war
die amerikanische TV Sendung "American Bandstand", in
der - nun auch unter der Bezeichnung Line Dance - die
neuesten Tänze wöchentlich gezeigt wurden. Es handelte
sich um sehr einfache Schrittmuster, zum Beispiel den "Elephant
Walk". |
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In
den folgenden Jahrzehnten zeichnen sich sicherlich Filme
wie "Urban Cowboy" mit John Travolta (1980) oder Billy
Ray Cyrus Hit "Achy Breaky Heart" (1995) und viele
andere für den nicht endenden Boom LINE DANCE
verantwortlich. |
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